Meine Arbeiten bezeichne ich als Bildkästen.

Im überwiegend kleinen, räumlichen Format werden gefundene Gegenstände dadurch neu definiert, dass sie mit gemalten und plastischen Elementen zu dreidimensionalen Bildern arrangiert werden. Durch die Konservierung im Kasten erhalten profane Dinge, Dinge, die für die ursprünglich vorgesehene Nutzung aus verschiedenen Gründen nicht mehr zu gebrauchen sind, einen scheinbaren Wert, der teilweise durch Fassung in Blattgold und Versiegelung noch gesteigert wird.
Meine Absicht ist es, Geschichten - humorvoll bis poetisch - zu erzählen, oder den Betrachter dazu anzuregen, eigene Geschichten zu assoziieren, wozu die Titel der Arbeiten durchaus hinzu gezogen werden können.

Petra Hartmann